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Kreuzfahrt Island
MSC Poesia in Akureyri
Unsere Reise begann in Kiel. Da war vorgängig Ferien in Ostfriesland machten, fuhren wir mit dem Auto nach Kiel. Dort parkierten wir unser Auto in einer der zahlreichen Garagen und liessen uns mit dem Shuttle Bus zum Kreuzfahrtterminal im Kieler Hafen fahren. Das Einchecken im Kreuzfahrtterminal ging flott, und unsere in der Garage abgegebenen Koffer fanden wir auf unserer Kabine wieder.
Der 1. Tag war ein Seetag und die Nordsee war unruhig, so dass am 2. Abend etliche Tische leer blieben. Mir machte das Schaukeln nichts aus und ich genoss meinen Balkon und schaute den Wellen zu und machte es mir gemütlich. Standesgemüss während vielen Tagen im Jahr empfing uns Bergen im Regen und mit Wolken. Mit Shuttlebussen gelangten wir in die Altstadt und liessen uns einen Bummel durch Bergen nicht entgehen. Für weitere Ausflüge hatten wir keine Lust. Bei bedecktem Himmel verliessen wir Bergen und setzten über die unruhige See rüber nach Torshaven auf die Färörerinseln. Hier drückte leicht die Sonne durch und ein Spaziergang durch die Stadt stand auf dem Programm.  
Das Wetter wurde dann im Lauf des Tages besser und nach dem Ablegen zeigte sich noch kurz die Sonne. Kurz darauf war aber wieder Regen, und so wunderte man sich nicht als wir am anderen Morgen in Akureyri mit schneebedeckten Bergen begrüsst wurden. Immerhin regnete oder schneite es nicht als wir an Land gingen um den Ort erkundeten. Für Samstag Nachmittag war sehr, sehr wenig los, in der Einkaufstrasse tummelten sich gegen 100 Personen, 95 davon von der MSC Poesia. Wir dachten es geht nicht schlimmer, aber am Sonntag legten wir in Islanfördür an, Schneegestöber bei 1°. Trotzdem gingen wir an Land um uns die Beine zu vertreten, einen Ausflug zum Felsen der Eiderenten oder ähnliches machte uns überhaupt nicht an. Trotzdem, so stelle ich mir das Ende der Welt vor, zudem ist es hier im Winter ja Tag und Nacht Dunkel. Wir wurden dann aber am anderen Tag entschädigt, bei Kaiserwetter liefen wir in der Hauptstadt Rejkiavik ein. Mit einem Touristenbus (in Deutsch) erkundeten wir auf eigene Faust die Stadt, man konnte an 10 Haltestellen ein- und aussteigen. Muss sagen, eine schöne Stadt, wo doch wie im Chliche die eine oder andere Rauchfahne aus dem Boden steigt. Stinkt wie faule Eier, aber dafür wird mit diesem heissem Wasser die Stadt beheizt. Am Abend ging es dann weiter Richtung Shettland Inseln. Der Kapitän (nicht Schettino) hat sich aber in weiser Voraussicht entschlossen bei der stürmischen See nicht weiter an die felsigen Klippen heranzuwagen um zu Tendern, sondern zog es vor sofort weiter zu fahren Richtung Kiel. Schade, hätte gerne in Lerwick ein Guinness getrunken in einem Pub. Aber Sicherheit geht vor. Bei blauem Himmel ging dann nach unsere 1.grosse Seereise in Kiel mit vielen Eindrücken zu Ende. In der Bildergalerie sind einige hundert Bilder ausgeschaltet. Viel Spass.
Islandbericht